Isy Isy

Kürbissuppe einfach einfrieren!

Eine Frau in einer Küche, neben dem Monsieur Cuisine, darin KürbissuppeFoto: Falkemedia KI

Kürbissuppe einfrieren ist für mich im Herbst richtig praktisch. Ich koche gerne direkt mehr, denn von Kürbissuppe kann ich einfach nie genug bekommen. Was übrig bleibt, fülle ich in Portionen ab. Dann wartet an stressigen Tagen schon ein warmes Essen im Gefrierfach auf mich. So kannst du Kürbissuppe einfrieren.

1.Lass die Suppe erst abkühlen

Nach dem Kochen lasse ich die Kürbissuppe komplett abkühlen, bevor sie ins Gefrierfach kommt. Heiße Suppe bildet sonst Kondenswasser und Eiskristalle. Außerdem werden die Lebensmittel drumherum unnötig warm.

Am schnellsten kühlt die Suppe in einer flachen Schüssel ab. Nach spätestens zwei Stunden fülle ich sie um und stelle sie kalt.

Mein Tipp: Sahne, Schmand, Crème fraîche oder Kokosmilch rühre ich oft erst nach dem Auftauen unter. Milchprodukte können durch das Einfrieren flockig werden. Ein Klecks Schmand auf der heißen Suppe schmeckt sowieso richtig gut.

Hast du Kartoffeln in deiner Kürbissuppe? Dann kann sie nach dem Auftauen etwas mehlig sein. Ich püriere sie einfach noch einmal kurz im Monsi – danach ist sie wieder schön cremig.

2.Kürbissuppe mit Sahne einfrieren

Du hast die Sahne schon untergerührt? Kein Problem, auch dann kannst du die Kürbissuppe einfrieren. Beim Auftauen kann sich das Fett manchmal absetzen. Die Suppe sieht dann vielleicht etwas flockig aus, schmeckt aber trotzdem gut.

Ich erwärme sie langsam und mixe sie anschließend kurz im Monsi durch. Danach verbindet sich alles wieder. Schlagsahne mit mindestens 30 Prozent Fett klappt beim Einfrieren besser als Kochsahne, Milch oder Crème légère.

3.Diese Behälter nutze ich zum Einfrieren

Ich friere Kürbissuppe am liebsten direkt in passenden Portionen ein. So taue ich später nur genau die Menge auf, die ich brauche.

  • Gefrierdosen schließen dicht, lassen sich stapeln und sind für größere Portionen ideal.
  • Gefrierbeutel aus Silikon sparen Platz. Drück vor dem Verschließen vorsichtig die Luft heraus.
  • Eiswürfelformen passen für kleine Mengen, zum Beispiel wenn du später nur eine kleine Portion Suppe brauchst.

Füll deine Behälter nicht bis zum Rand. Die Suppe dehnt sich beim Gefrieren noch aus, deshalb lasse ich immer etwa zwei Zentimeter Platz.

Bei Gefrierbeuteln habe ich einen kleinen Lieblingshack: Ich friere sie erst flach liegend ein. Sobald die Suppe fest ist, stelle ich sie hochkant ins Fach. Das spart richtig viel Platz, und die flachen Portionen tauen schneller auf.

Damit ich später noch weiß, was wo drin ist, klebe ich Malerkrepp auf die Dosen oder Beutel. Darauf kommen Inhalt und Datum mit Permanentmarker.

Jemand gießt Kürbissuppe in einen EiswürfelbereiterFoto: Anna Gieseler

4.Gefrorene Kürbissuppe auftauen und erwärmen

Kürbissuppe hält sich im Gefrierfach etwa drei bis sechs Monate. Danach ist sie meist noch essbar, verliert aber langsam etwas Aroma.

Zum Auftauen hast du zwei Möglichkeiten:

  • Über Nacht im Kühlschrank: Das ist die schonendste Variante. Danach erwärmst du die Suppe im Topf, in der Mikrowelle oder im Monsieur Cuisine.
  • Direkt aus dem Gefrierfach: Gib die gefrorene Suppe in einen Topf und erwärme sie bei niedriger Temperatur. Rühr dabei regelmäßig um.

Ich erwärme aufgetaute Kürbissuppe im Monsi für 8 bis 10 Min. | 90 °C | Stufe 2. Hat sie sich etwas getrennt, püriere ich sie danach 20 Sek. | Stufe 5 bis 8, stufenweise ansteigend. Erst dann kommen Sahne oder Schmand dazu, und ich schmecke alles mit Salz und Pfeffer ab.

So habe ich immer eine Portion Kürbissuppe auf Vorrat und freue mich jedes Mal, wenn ich sie einfach nur noch aufwärmen muss.

Eine Frau in einer Küche, neben dem Monsieur Cuisine, darin KürbissuppeFoto: Falkemedia KI